
Hausaufgabenbetreuung & Nachhilfe
Lehrerin aus Belarus/Weißrussland
Interview mit Frau Alexiandra Lazavikova am Freitag, 18.11.2011 von Mitgliedern des Wahlpflichtkurses Informatik „homepage“.
WPK: Woher kommen Sie?
Fr. A.L.: Ich komme aus Mogilev in Belarus. Belarus hieß früher Weißrussland. Seit 1991 sind wir ein eigener Staat.
WPK: Wo liegt Mogilev?
Fr. A.L.: Mogilev liegt im Osten von Belarus.
WPK: Wie viel Einwohner haben Belarus und Mogilev?
Fr. A.L.: In Belarus leben ungefähr 10 Millionen Menschen, in Mogilev leben ungefähr 350 000 Menschen.
WPK: Wie heißt die Hauptstadt von Belarus?
Fr. A.L.: Die Hauptstadt heißt Minsk. Sie besteht seit 900 Jahren.
WPK: Wie heißt der Präsident?
Fr. A.L.: Er heißt Alexander Lukaschenko.
WPK: Welche Farbe hat die Flagge?
Fr. A.L.: Die Flagge ist rot und grün. Das Rot steht für Blut wegen der vielen Kriege in der Vergangenheit, das Grün steht für die vielen Wälder.
WPK: Welche Hauptsportart gibt es in Belarus?
Fr. A.L.: Die Hauptsportart ist Eishockey.
WPK: Wie lange hat Ihre Anreise gedauert?
Fr. A.L.: Insgesamt bin ich 24 Stunden unterwegs gewesen. Ich bin mit dem Flugzeug von Minsk nach Prag geflogen, dann von Prag nach Hannover. Mit dem Zug bin ich über Bremen nach Emden gekommen.
WPK: Wie lange bleiben Sie in Emden?
Fr. A.L.: Insgesamt bleibe ich drei Wochen hier. Am Freitag, den 25. November fahre ich wieder nach Hause.
WPK: Sind Sie verheiratet, haben Sie Kinder?
Fr. A.L.: Ja, ich bin verheiratet, ich habe einen Sohn im Alter von 2 Jahren und 4 Monaten.
WPK: Wie ist das Wetter bei Ihnen in Mogilev?
Fr. A.L.: Im Sommer ist heiß, ungefähr 30 Grad. Im Winter ist es kalt, ungefähr minus 33 Grad.
WPK: Welche Sprachen werden bei Ihnen gesprochen?
Fr. A.L.: Wir sprechen russisch und in einigen Teilen auch belarussisch.
WPK: An welcher Schule unterrichten Sie?
Fr. A.L.: Ich unterrichte an einer Schule für jüngere Schüler. Es gibt 9 Klassen und 50 Schüler.
WPK: Gibt es Unterschiede zur deutschen Schule?
Fr. A.L.: Ja. Die Schüler müssen besonders gekleidet sein – eine Art Schuluniform: sie müssen ein einfarbiges Hemd oder eine einfarbige Bluse tragen. Lehrer und Schüler dürfen nicht sportlich und bunt gekleidet sein. Die Zensuren gehen von 1 bis 10: die schlechteste Note ist 1, die beste Note ist 10.
WPK: Was müssen Touristen beachten?
Fr. A.L.: Touristen benötigen in Belarus ein Visum.
WPK: Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen eine gute Rückreise.
Golden Youth Club
Der ,,Golden Youth Club" wurde 2001 in den ärmeren Vierteln von Winterveld (bei Pretoria) von Johanna Mahlangu gegründet. Er besteht heute aus über 100 Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 25 Jahren aus sozial benachteiligten Familien. Sie wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen und dabei vor allem ihre vorhandenen Talenten nutzen und ihre Persöhnlichkeit und Fähigkeiten weiter entwickeln. Dabei wollen sie sich nicht nur mit sich selbst beschäftigen, sondern auch Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen. Mit Theater, Tanz und Musik wollen sie ihre Erkenntnisse und Informationen zu Themen wie AIDS/HIV, Drogen und Missbrauch in die Gesellschaft tragen.
Die Jugendlichen nehmen an Choreographie-Workshops und Tanzunterricht teil, besuchen Gruppenleiter-Kurse, machen bei Workshops zum Thema AIDS/HIV mit und verbessern so kontinuierlich ihre Fähigkeiten und ihre Kenntnisse.
Seit zwei Jahren ist der Golden Youth Club zudem im Netzwerk ,,Peer Leader International" aktiv und arbeitet hierzu auch eng mit verschiedenen umliegenden Schulen zusammen. Im Rahmen des Peer-Leader-Programms gibt es im Golden Youth Club Gruppen, die sich im politischen Umfeld betätigen, andere befassen sich mit Umweltschutz, eine weitere Gruppe ist im weltweiten ,,Love Life Programm" zur Aids-Prävention aktiv.
Durch die Siedlungsprogramme der südafrikanischen Regierung ist das ursprüngliche Zentrum des Golden Youth Club bedroht.Zurzeit wird fieberhaft an einem neuen Zentrum mit Hostel für vor allem jugengliche Besucher geplant und gearbeitet. Ein Grundstück gibt es, erste Baupläne ebenfalls.
Mit seiner kulturellen Arbeit will der Golden Youth Club die Vielfalt der Kulturen in Südafrika aufzeigen. Die unterschiedlichen Sprachen, Bräuche, Kleidungsformen, Ernährungsweisen und auch die Religionen und Bräuche anderer Völker in Südafrika stehen im Mittelpunkt.
